Erfolgreich networken

Pink Slip Parties - ein Flop in Deutschland?
Montag, 20. April 2009 um 18:37 Uhr
Gestern berichtete das Deutschlandradio Kultur über Pink Slip Parties. Was auf den ersten Blick wie eine frivole Abendveranstaltung klingt, hat in Wahrheit nichts mit Unterwäsche, sondern mit Networking zu tun: Pink Slip ist die Bezeichnung für Entlassungspapiere, die in den USA eine rosa Farbe haben. Daher geht es auf den Pink Slip Parties auch deutlich gesitteter zu, als der Name zunächst vermuten lassen würde. Statt Musik und Alkohol findet man hier Arbeitssuchende oder Wechselwillige, die sich mit Headhuntern treffen.

Während die Wirtschaftskrise in den USA den Pink Slip Parties zu einem Boom verhilft, sucht man in Deutschland vergebens nach Informationen zum Thema Pink Slip. Bei Google stößt man auf die erste Pink Slip Party in Deutschland am 17. Mai 2001 in Frankfurt. Danach ist Funkstille, keine News mehr in diese Richtung. Wo liegt das Problem? Ist Networking in Deutschland noch immer ein Thema, das nicht mit Party und guter Laune in Verbindung gebracht werden kann? Ist das deutsche Selbstverständnis in Sachen Jobs so festgefahren, dass wir "Seriosität" nicht mit Feiern verbinden können? Was meinen Sie dazu?
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