Erfolgreich networken

Der Blog von Network2Null - Neues aus der Businesswelt!



Eierlegende Wollmilchsäue sind selten Chef
In unserer heutigen Geschäftswelt ist eine Sache extrem wichtig: Spezialisierung. Die Frage, die man sich selbst stellen sollte, ist: "Was kann ich besonders gut, was sonst nicht viele können?" Wenn man diese Frage klar beantworten kann, ist man schon auf dem besten Weg, erfolgreich zu sein.

Viele Unternehmer, aber auch Arbeitnehmer machen den Fehler, sich einer Spezialisierung zu verschließen und bei einem Mißerfolg das Nächste auszuprobieren. Und dann wieder etwas Neues. Natürlich ist eine gewisse Vielfalt im eigenen "Portfolio" nicht verkehrt, doch das darf nicht überhand nehmen.

Testen Sie sich selbst: können Sie ohne zu Zögern Ihre drei größten Stärken aufzählen? Oder sogar nur eine, diese eine, die Sie zu einem Spezialisten auf Ihrem Gebiet macht? Wenn das nicht der Fall ist, denken Sie darüber nach, was Ihnen am meisten Spaß macht, wo Sie ein Talent haben und wofür Sie sich begeistern können. Und dann machen Sie sich ans Werk, genau dieses Talent auszubauen. Mit Leidenschaft - wenn die mit im Spiel ist, kommt der Rest von selbst!
 
Körpersprache erfolgreich einsetzen
Dienstag, 05. Mai 2009 um 15:21 Uhr
Wir alle wissen: der erste Eindruck ist entscheidend.

Und dabei kommt unserer Haltung und unserer Körpersprache eine Schlüsselrolle zu: wir kommunizieren bereits, ohne zu sprechen, vermitteln einen Eindruck von uns anhand unserer Gestik und Mimik. Wie kann ich mich nun bestmöglich mit Hilfe der Körpersprache präsentieren?

Ein Experte auf diesem Gebiet ist Samy Molcho, der sich bereits mit seinem Buch Körpersprache des Erfolgs einen Namen als Experte auf dem Gebiet der Körpersprache gemacht hat. Jetzt vermittelt Samy Molcho sein Wissen auf einer DVD mit dem Titel: Körpersprache 2.0. Durchgespielt werden Situationen, die für uns alle besondere Herausforderungen darstellen: Mitarbeitergespräche, Verkaufsgespräche, Präsentationen und "heikle" Mitarbeitergespräche. Es ist durchaus hilfreich, sich in solchen Situationen darauf verlassen zu können, dass man seine Körpersprache im Griff hat und sich auf sie verlassen kann.

Molcho gibt Ihnen in den beschriebenen Situationen zunächst die Möglichkeit, selbst herauszufinden, was richtig und was falsch am gezeigten Verhalten ist. Im zweiten Durchlauf analysiert Molcho die gezeigten Fehler und zeigt alternative Verhaltensweisen auf. Dabei geht es hier nicht darum, Sie zu einem völlig anderen Menschen zu machen: es geht nur darum, Ihnen dabei zu helfen, bestmöglich aufzutreten.

Denn wie gesagt: der erste Eindruck zählt.
 
Neid bremst, Ehrgeiz puscht
Dienstag, 05. Mai 2009 um 08:37 Uhr
Sozialneid ist ein leidiges und leider auch sehr deutsches Thema. Während in Amerika Erfolg, gesellschaftlicher Einfluss und Wohlstand zu allererst mit Leistung assoziiert werden, verbinden die meisten Deutschen mit erfolgreichen Menschen die Tatsache, dass diese Glück gehabt haben. Oder dass sie ganz einfach anders sind als man selbst. Das dies unweigerlich zu negativen Gefühlen führt ist klar: sympathisch sind uns nunmal Menschen, die uns selbst am Ähnlichsten sind.

Das Problem bei dieser Sichtweise liegt auf der Hand: wir ertragen die Nähe von erfolgreichen Menschen nicht und anstatt zu kämpfen, um das Gleiche wie diese zu erreichen, verkriechen wir uns in der Pechvogel-Opferrolle und ergeben uns unserem Schicksal.

Neid ist ein häßliches Gefühl und niemand verspürt dieses gerne. Es ist durchaus peinlich, wenn man sich dieser Emotion gewahr wird, man schämt sich seiner Missgunst und spricht nicht gerne über dieses Thema. Dabei kann Neid auch eine Chance sein, wenn man ihn richtig kanalisiert. Warum lässt man auf Neid nicht einfach Ehrgeiz folgen? Warum versucht man nicht einfach, die Situation und die andere Person objektiv zu betrachten und sich dann selbst zu sagen: Ich möchte das auch erreichen!

Natürlich sind die Ausgangsbedingungen oft unterschiedlich. Doch in Deutschland ist es noch immer möglich, auch mit einem schwachen finanziellen oder erzieherischen Background eine gute, eine bessere Lebenssituation zu erreichen. Wichtig ist dabei nur eins: man muss genügend Selbstbewußtsein entwickeln, um mit sich selbst ins Reine kommen zu können. Sobald dies geschehen ist, kann man die Nähe von Erfolgsmenschen ertragen - und nicht nur das: man kann von ihnen lernen, sich die Wege dieser Menschen ansehen und sich überlegen, wie man selbst seinen ganz eigenen Weg beschreiten kann.
 
Unternehmensprofile auf Xing
Mittwoch, 29. April 2009 um 18:37 Uhr
Auf XING gibt es jetzt auch die Möglichkeit, das eigene Unternehmen in einem Unternehmensprofil darzustellen. Aktuell werden diese Unternehmensprofile noch automatisch generiert und basieren auf den Informationen der Xing-Mitgliederprofile. Dargestellt werden unter Anderem Daten wie Alterstruktur im Unternehmen, Karrierelevel der Mitarbeiter, Dauer der Firmenzugehörigkeit und natürlich alle Mitarbeiter, die bei Xing registriert sind.
 
Pink Slip Parties - ein Flop in Deutschland?
Montag, 20. April 2009 um 18:37 Uhr
Gestern berichtete das Deutschlandradio Kultur über Pink Slip Parties. Was auf den ersten Blick wie eine frivole Abendveranstaltung klingt, hat in Wahrheit nichts mit Unterwäsche, sondern mit Networking zu tun: Pink Slip ist die Bezeichnung für Entlassungspapiere, die in den USA eine rosa Farbe haben. Daher geht es auf den Pink Slip Parties auch deutlich gesitteter zu, als der Name zunächst vermuten lassen würde. Statt Musik und Alkohol findet man hier Arbeitssuchende oder Wechselwillige, die sich mit Headhuntern treffen.

Während die Wirtschaftskrise in den USA den Pink Slip Parties zu einem Boom verhilft, sucht man in Deutschland vergebens nach Informationen zum Thema Pink Slip. Bei Google stößt man auf die erste Pink Slip Party in Deutschland am 17. Mai 2001 in Frankfurt. Danach ist Funkstille, keine News mehr in diese Richtung. Wo liegt das Problem? Ist Networking in Deutschland noch immer ein Thema, das nicht mit Party und guter Laune in Verbindung gebracht werden kann? Ist das deutsche Selbstverständnis in Sachen Jobs so festgefahren, dass wir "Seriosität" nicht mit Feiern verbinden können? Was meinen Sie dazu?